Kinox.to dementiert Download von Viren und Schadsoftware

Der sogenannte GVU-Trojaner treibt bekanntlich schon seit einigen Monaten sein Unwesen im Internet. Wer sich diese Schadsoftware einfängt, wird unvermittelt zu der Zahlung einer bestimmten Summe, meist 100 Euro, aufgefordert. Wer der Zahlungsaufforderung nicht nachkommt, muss damit rechnen, dass der Computer beschlagnahmt wird und weitere rechtliche Schritte drohen.

Laut einem vor kurzem veröffentlichten Blog-Eintrag der GVU soll angeblich das Streaming-Portal kinox.to an der Verbreitung dieses Trojaners schuld sein. In dem Blog der Gesellschaft zu Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, kurz GVU, war vor kurzem zu lesen, dass das Portal kinox.to an der Verbreitung des sogenannten GVU-Trojaners beteiligt wäre.

So soll sich die Schadsoftware laut der GVU automatisch über die Seiten des Streaming-Portals verbreiten. Die Betreiber von kinox.to haben dazu natürlich sofort Stellung bezogen und beschuldigen die GVU nun der ungerechtfertigten Panikmache. Laut kinox.to waren und sind die Seiten des Portals komplett frei von jeglicher Schadsoftware.

Nun stellt sich natürlich die Frage, welche der beiden Parteien recht hat. Es gilt als wahrscheinlich, dass die GVU mit solchen Aussagen Angst unter den Nutzern der Streaming-Portale verbreiten will. So sollte man lieber ganz auf die Nutzung von kinox.to und Co. verzichten, bevor man sich Viren oder Trojaner einfängt. Ob sich tatsächlich Schadsoftware auf kinox.to versteckt, kann aktuell weder bejaht noch verneint werden, da es Hackern auch ohne das Wissen der Betreiber möglich ist, Trojaner auf den Seiten zu hinterlegen.

Für die Nutzer von kinox.to oder ähnlichen Seiten empfiehlt es sich jedoch trotzdem, den gesamten Rechner auf Viren und Trojaner zu überprüfen. Hierzu eignen sich auch die kostenlosen Versionen der bekannten Anti-Viren-Programme. Darüber hinaus lässt sich der GVU-Trojaner durch ein Update auf die jeweils neuste Version des Flash-Players sowie von Java ganz einfach aussperren. Was den Streit zwischen der GVU und kinox.to angeht, bleibt der weitere Verlauf vorerst nur abzuwarten. Wir berichten jedoch erneut zum Thema, sobald es weiterführende Informationen dazu gibt.

Quellen: computerbild.de, chip.de, trojaner-board.de, gvu-blog.de



  • Zum Autor
Sven Schäfer

Sven ist ausgebildeter Designer und geprüfter Online-Redakteur. Er lebt in Bochum und ist seit Anfang 2008 selbständig im Bereich Text, Design und Online-Marketing tätig. Er arbeitet als freiberuflicher Blogger und IT-Journalist für eine Vielzahl von Online-Medien, hauptsächlich im Consumer -und Elektronik-Bereich.



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