Apple Restriktionen iPod, iTunes und Co. aufheben

Apple Restriktionen iPod, iTunes

Wir wollen an dieser Stelle nicht in Abrede stellen, dass man mit Computern der Marke Apple eine ganze Menge anstellen kann. Allerdings führt der manchmal etwas stiefmütterliche Umgang des Unternehmens aus Cupertino mit seinen Kunden dazu, dass Apple-User auf bestimmte Errungenschaften der IT-Welt, die sich außerhalb des Appe-Universums befinden, manchmal verzichten müssen. Hier verraten wir Euch 10 Tipps, wie Ihr Euren Apple-PC noch leistungsfähiger macht.

1. FLAC und OGG mit iTunes nutzen.

Standardmäßig funktioniert iTunes mit gerade mal fünf verschiedenen Audio-Formaten: MP3, AIF, AAC, AIFF und natürlich Apple Lossless. So funktioniert das Programm auch mit FLAC und Ogg-Dateien: Zunächst müsst ihr die Anwendung Fluke donwloaden, die dann neue Komponenten für QuickTime installiert. Jetzt müsst Ihr den PC nur noch rebooten und könnte in Zukunft FLAC-Dateien ohne Konvertierung bei iTunes importieren. Ähnlich funktioniert es mit OGG-Dateien. Hier müsst Ihr die App Xingh installieren. Leider funktioniert die Installation nur manuell. Wenn es Probleme beim installieren gibt, guckt am besten noch einmal in die Readme-Datei, die Ihr im Installationsordner findet.

2. Restriktionen aufheben

Wenn Ihr die richtigen Codes kennt, könnt Ihr einige Restriktionen, die Apple standardmäßig in seine Programme eingebaut hat, deaktivieren. Dazu müsst Ihr die Terminal-App öffnen, die Ihr unter Anwendungen und Utlilities findet. Mit folgenden Terminal-Befehlen könnt Ihr bei einigen Anwendungen, das versteckte Debug-Menü öffnen, das eigentlich nur für Entwickler vorgesehen ist:

Safari

defaults write com.apple.safari IncludeInternalDebugMenu 1

Addressbuch

defaults write com.apple.addressbook ABShowDebugMenu -bool YES

iCal

defaults write com.apple.iCal IncludeDebugMenu YES

Mit dem folgenden Terminal-Befehl, könnt Ihr einen zusätzlichen Stack installieren, der Euch anzeigt, welch Apps Ihr vor kurzem benutzt habt:

defaults write com.apple.dock persistentothers -array-add ‚{ „tile-data“ = { „listtype“ = 1; }; „tile-type“ = „recents-tile“; }‘; killall Dock

3. Macht OS X klar für alle USB Controller

Besonders praktisch ist das Programm USB Overdrive X, das Euch nach der Installation ermöglicht, fast jede USB Maus, Joysticks oder Gamepads zu benutzen, auch wenn die zugehörige Software eigentlich nur Windows-kompatibel ist. In der Controller-Konfiguration könnt Ihr einfach,die Apple-Oberflächen Euren persönlichen Bedürfnissen anpassen. Zum Beispiel bestimmten Tastenkombinationen bestimmte Befehle zuordnen. Ihr könnt Eurer USB-Gerät ebenfalls nur für bestimmte Apps anpassen. Dazu legt Ihr eine zweite Konfigurations-Einstellung für das betreffende Gerät an und wählt dann die App aus, für die Ihr die Einstellungen gerne festlegen wollt.

4. Kopieren vom iPod auf den Mac

Irgendwie hat Apple keine Funktion vorgesehen, mit der sich Musik vom iPod oder iPhone auf den Mac kopieren lässt. Mit Senuti gibt es aber ein praktisches Tool, das das Kopieren einzelner Dateien, oder auch der gesamten Musiksammlung übernimmt.

5. Musik hören auf dem iPod ohne iTunes

Wenn Ihr iTunes nicht mögt, könnt Ihr auf diverse Alternativen zurückgreifen. Die Freeware Floola funktioniert beispielsweise auf fast allen iPods. Auch für ältere Macs ist das Tool, das mindestens OS X 10.3.9 benötigtm interessant. Auch wenn die Oberfläche von Floola sehr übersichtlich wirkt, kann man mit dem Tool einiges erledigen: So lassen sich Audioformate konvertieren, Musik vom iPod zurück auf den Mac kopieren und Dateien mit dem Google Kalendera synchronisieren. Wenn Ihr 10 Dollar investieren wollt, bekommt Ihr mit dem Programm PixiAppsEcoute eine wesentlich angenehmere Benutzeroberfläche und ähnliche Funktionen wie bei Flooola.

6. Ein neues Betriebssystem für den iPod

Wie für fast jedes elektronisches Gerät, gibt es auch für den iPod einen Linux-Distro. Damit habt Ihr dann die Möglichkeit, auf eine umfangreiche Open-Source-Datenbank zuzugreifen. Das Installationsprogramm für das Linux-Distro findet Ihr unter: www.tinyurl.com/666hu. Weitere Infos gibt es bei: www.ipodlinux.org. Ein weiteres Betriebssystem, das auch auf vielen iPod-Modellen funktioniert, nennt sich Rockbox. Auch wenn die Oberfläche nicht so attraktiv ist, wie beim Original-Betriebssystem, habt Ihr mit Rockbox einige Extrafunktionen, wie etwa einen Equaliser und eine angenehme Visualisierung der Songs.

7. Eine größere Auswahl an Filmen

Mit einigen kostenlosen Videotools, könnt Ihr die Anzahl der Formate und damit auch die Auswahl an Filmen auf Eurem Apple-Gerät beträchtlich steigern. Mit Flip4Mac habt Ihr die Möglichkeit WAV-Dateien anzuschauen. Weitere Formate bringt Euch das Tool Perian.

8. Magic prefs

Mit der App Magic Prefs könnt Ihr die Fähigkeiten Eurer Maus erheblich ausweiten, und dem Gerät besonders Clicks und Tastenkombinationen zuordnen.

9. Fotos mit dem iPad aufnehmen.

Eines der größten Mankos der iPad 1 ist die fehlende Kamera. Doch es gibt auch eine Möglichkeit mit der älteren Tablet-Version Fotos aufzunehmen, Dafür benötigt man neben dem iPad auch ein iPhone. Der Entwickler Yusuke Sekikawa hat für beide Geräte je eine App entwickelt. Beide Apps können miteinander kommunizieren. Installiert also die Anwendung Camera-A auf Euer iPad (Kostenpunkt: 1 Dollar) und die Freeware Camera-B auf Eurem iPad. Nun könnt Ihr Euch die Fotos, die Ihr mit dem iPhone schießt, unmittelbar auf dem iPad anzeigen lassen.

10. Geräte, die Apple normalerweise nicht untersützt.

Es gibt viele Computerzubehör-Geräte bestimmter Hersteller (etwas WebCams), die zunächst nicht mit dem Mac kompatibel sind. Hier empfiehlt sich ein Besuch der Seite von IOXperts. Dort findet Ihr die Mac-Treiber für alle möglichen IT-Geräte. Allerdings ist die Seite in letzter Zeit nicht mehr besonders gewissenhaft aktualisiert worden. Die Treiber ausprobieren könnt Ihr aber in jedem Fall. Registrieren müsst Ihr Euch bei IOXperts nämlich erst 30 Minuten nach dem ersten Download.

Quelle: techradar.com



  • Zum Autor
Gordon

Von Haus aus bin ich Kommunikationspsychologe und wollte ursprünglich Kinder -und Jugendpsychotherapeut werden. Nach meinem Studium habe ich meine berufliche Laufbahn jedoch bei dem Internet-Unternehmen Skype begonnen. Anschließend arbeitete ich bei eBay im Onsite-Marketing und Finding-Bereich.



Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.